SwiSCI
Swiss Spinal Cord Injury Cohort Study
Schweizer Kohortenstudie für Menschen mit Rückenmarksverletzungen

Pflegende Angehörige

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Pflegende Angehörige, 16. Dezember 2019

„Angehörige sollen ihr eigenes Leben führen können!“ Interview mit Nadja Münzel, ehemalige Geschäftsführerin von ParaHelp

ParaHelp sorgt schweizweit für eine ambulante pflegerische Beratung von Menschen mit Querschnittlähmung und ihren Angehörigen.

Frau Münzel, die Mitarbeitenden von ParaHelp haben viel Kontakt zu querschnittgelähmten Menschen, aber auch mit ihren Angehörigen. Wo liegen die Stärken der Angehörigen, die oft einen Grossteil der Unterstützungs- und Pflegeaufgaben zuhause übernehmen?

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Pflegende Angehörige, 16. Dezember 2019

Was bedeuten die Resultate der Angehörigenstudie? Was empfehlen die Studienautoren?

Betreuende Angehörige von Menschen mit Rückenmarksverletzungen zeigen sich als eine relativ zufriedene Gruppe, die sich selber gut arrangieren kann. Sie tritt selten öffentlich in Erscheinung oder macht auf sich aufmerksam. In Statistiken taucht diese Gruppe kaum auf. „Die meisten Leute sehen nur die pflegebedürftige Person, aber nicht, was alles dahinter steckt“, fasst Alexandra ihre Lage zusammen.

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Zufriedenheitsumfrage
Pflegende Angehörige, 16. Dezember 2019

Zufriedenheit – Wie wirkt sich die Pflegeaufgabe auf die Lebensqualität der Angehörigen aus?

Trotz der teilweise hohen Belastung geben fast alle Studienteilnehmer (93%) an, mit ihrer Rolle als betreuende Person immer oder meistens gut zurechtzukommen. Die Mehrheit erachtet die eigene Unterstützungsarbeit als lohnenswerte Aufgabe. Ihnen werde meist viel Wertschätzung entgegengebracht.

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Schweizer Franken
Pflegende Angehörige, 16. Dezember 2019

Mehrkosten – Wie hoch ist die finanzielle Belastung betreuender Angehöriger?

Rund die Hälfte der Studienteilnehmer trägt bestimmte Kosten selber, die aufgrund der Pflegesituation entstehen.

Dies sind beispielsweise Ausgaben für Wohnungsanpassungen, Fahrtkosten, besondere Nahrungsmittel etc. Bei der Mehrheit (54%) dieser Personen sind es monatlich zwischen 201 und 1000 CHF, jeder fünfte zahlt bereits mehr als 1000 CHF pro Monat.

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Pflegende Angehörige, 16. Dezember 2019

Hilfe von aussen – Welche Dienste werden von wem genutzt?

Die Spitex ist an Werktagen morgens und abends bei uns. Insgesamt sind es 23-25 Stunden pro Woche“, erzählt Alexandra. „Ganz zu Beginn wollte ich den Roli jeden Abend selber ins Bett bringen, aber das hat er abgelehnt. Im Nachhinein bin ich froh. Denn so bin ich unabhängiger beim Schaffen, zum Beispiel wenn ich Spätdienst habe, oder wenn ich mit Kolleginnen im Ausgang bin. Mich hätte das sehr blockiert, wenn ich nicht mehr so spontan sein könnte.

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Pflegende Angehörige, 16. Dezember 2019

Welchen Einfluss hat die Pflegetätigkeit auf die Erwerbsarbeit der Angehörigen?

Alexandra hat ihren Job gewechselt und ihr Arbeitspensum reduziert, nachdem sie gemerkt hat, dass sie ihre Pflegetätigkeit zuhause nicht mehr mit einem 100%-Pensum und vielen Pikett-Diensten vereinbaren kann. „Ich stand jedes Mal vor der Frage, wer den Roli ins Bett bringen kann, wenn ich Pikett hatte und am Abend schaffen gehen musste.

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Tel.: 0800 794 724 (kostenfrei)

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