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Sind zwischenmenschliche Beziehungen ein Grundstein für die psychische Gesundheit?

Die Pflege von zwischenmenschlichen Beziehungen ist für Menschen mit einer Behinderung oft herausfordernd: Wie komme ich zum vereinbarten Treffpunkt? Ist die Umgebung barrierefrei? Bin ich auf Hilfe angewiesen? Werde ich von meinen Kollegen noch wie früher akzeptiert? Dies sind nur einige Fragen, die sich Menschen mit Querschnittlähmung regelmässig stellen müssen, wenn sie beispielsweise mit Freunden abmachen möchten.

Trotz aller Herausforderungen sollten Betroffene ihre Beziehungen pflegen, denn sie können das Risiko für psychische Erkrankungen mindern. Dies zeigt eine Studie der Schweizer Paraplegiker-Forschung [1].

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Erste Ergebnisse aus der SwiSCI Umfrage 2017 werden dieses Jahr beim ISCoS Kongress präsentiert

Der Jahreskongress der „Internationalen Gesellschaft für Rückenmarksverletzungen“ ist einer der bedeutendsten Kongresse im Bereich Querschnittlähmung. Er findet dieses Jahr vom 05.-07. November in Nizza statt. Über 1200 Experten auf dem Gebiet der Rückenmarksverletzung werden dann über ihre Studien, Erfahrungen und Innovationen diskutieren, Wissen teilen und neue Forschungsansätze evaluieren. Der Fokus liegt auf medizinischen Themen aus der Paraplegiologie, Chirurgie, Neurologie, Urologie und Pflege. Aber auch Themen aus Physio-, Ergo- und Sporttherapie, Sozialarbeit und Psychologie werden umfassend vertreten sein.

SwiSCI wird erste Ergebnisse der Umfrage 2017 präsentieren. Die exakten Themen werden in den kommenden Wochen definiert. Der wissenschaftliche Austausch mit Experten ist für SwiSCI eine Voraussetzung, um die Studie weiterzuentwickeln und entlang der besten Versorgungsrichtlinien an den Bedürfnissen der Querschnittgelähmten auszurichten.

Mehr Informationen zum ISCoS Kongress: www.iscosmeetings2019.org 

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Langfristig zufrieden erwerbstätig sein – Geht das? Berichten Sie uns Ihre Erfahrungen!

Für eine Studie der Schweizer Paraplegiker-Forschung suchen wir das Gespräch zu Menschen mit einer Rückenmarksverletzung, Fachpersonen und Arbeitgebern zum Thema Erwerbstätigkeit.

Nach einer Querschnittlähmung ist die Rückkehr zu einer geregelten Arbeit für viele Betroffene ein grosser Schritt zurück in ein erfülltes Leben. Dennoch erleben nicht wenige im Laufe der Zeit Probleme bei der Arbeit oder am Arbeitsplatz. Im ungünstigsten Fall können sie irgendwann zu einem Verlust der Arbeit führen. Die Ursachen sind vielfältig und die Zusammenhänge oft unklar. In dieser Studie möchten wir die Gründe, die zum Verlassen oder Erhalten der Arbeit führen von verschiedenen Seiten untersuchen.

Welche Erfahrungen haben Sie in der Arbeitswelt gemacht seitdem Sie querschnittgelähmt sind? Melden Sie sich, wenn Sie an einem Gruppengespräch zusammen mit anderen Betroffenen interessiert sind.

Sind Sie Arbeitgeber und haben Erfahrungen in der Beschäftigung von Menschen mit einer Rückenmarksverletzung? Oder befassen Sie sich als Fachperson mit Fragen zum Thema Arbeiten mit Querschnittlähmung? Teilen Sie uns ihre Erfahrungen in Einzelgesprächen mit!

Kontakt

Dr. Monika Finger, Studienleitung:
Barbara Schiffmann, Teilnehmerkoordination:  
Telefon: 077 536 02 16

Weitere Informationen

  • In einem Blog-Beitrag der Paraplegie Community berichtet Mirosch Gerber von seinen Erfahrungen als Querschnittgelähmter in der Arbeitswelt: https://community.paraplegie.ch 
  • Flyer zur Studie als PDF

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Schulterschmerzen verhindern - aber wie?

Sind Schulterschmerzen einmal aufgetreten, sind sie oft nur schwer zu kurieren und können die eigene Unabhängigkeit einschränken. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Schulterschmerzen gar nicht erst entstehen. Zunächst müssen Studien jedoch herausfinden, welche Faktoren bei welchen Personen überhaupt Schulterschmerzen auslösen. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Forschungsgruppe «Schultergesundheit und Mobilität» an der Schweizer Paraplegiker-Forschung (SPF).

Mehr dazu lesen Sie in einem Beitrag des Paracontact!

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Verbessertes Versorgungsangebot beim Hausarzt – Ein neues Projekt mit Modellcharakter

Querschnittgelähmte leiden häufig an begleitenden Komplikationen aufgrund ihrer Rückenmarksverletzung. Neben Blaseninfekten (59% der Betroffenen) gehören Schlafstörungen (58%), Kontrakturen (51%) und Druckstellen (35%) zu den häufigsten Begleiterkrankungen [1].

Betroffene gehen deshalb doppelt so häufig zum Hausarzt wie die Gesamtbevölkerung [2]. Dies verlangt von den Hausärzten ein vertieftes Wissen in medizinischen Problemen der Paraplegiologie und einen guten Austausch mit Spezialisten aus Querschnittszentren.

Ein neues Projekt an der Schweizer Paraplegiker-Forschung möchte die Basis für einen Fortschritt der hausärztlichen Versorgung für Querschnittgelähmte legen: Das Modell soll die rückenmarksspezifische Versorgung in Hausarztpraxen integrieren und eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Spezialisten und Hausärzten fördern.

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