SwiSCI-Host | SPF
SwiSCI-Host | SPS

SwiSCI

SwiSCI - Bildung

Ernährung und Konsum von Suchtmitteln. Die Gewohnheiten von Rückenmarksverletzten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung

Obstkorb

Im Rahmen der SwiSCI Umfrage wurden 511 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt. Eine Studie gibt nun detaillierte Informationen zur Flüssigkeitszufuhr, zum Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch, sowie zum Tabak-, Alkohol- und Cannabiskonsum. Dr. Christine Fekete berichtet hier über das wissenschaftliche Vorgehen und die Ergebnisse.

Was haben wir untersucht?

In einem ersten Schritt haben wir die Daten beschreibend ausgewertet, um beispielsweise abzubilden wie hoch die Raucherrate unter Rückenmarksverletzten ist, wie viele Portionen Obst und Gemüse durchschnittlich konsumiert werden, oder wie viele Probanden in den letzten 30 Tagen Cannabis konsumiert haben. Weiter haben wir uns die Frage gestellt, ob sich gesundheitliche Verhaltensweisen unter Rückenmarksverletzten vom Gesundheitsverhalten der Gesamtbevölkerung unterscheidet. Zur Beantwortung dieser Frage wurden Daten aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012 herangezogen, bei der rund 22'600 Personen zu ihrem Gesundheitsverhalten Auskunft gaben.

Können finanzielle Probleme zu einer schlechteren Gesundheit führen?

Eine kurze, einfache Ausbildung und ein niedriges Einkommen sind Risikofaktoren für eine verminderte Gesundheit.

Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien haben den Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Faktoren - wie beispielsweise formale Bildung, Einkommen, finanzielle Schwierigkeiten - und Gesundheit aufgezeigt [1,2]. Ob sich dieser Zusammenhang auch bei Personen mit Behinderungen aufzeigen lässt, ist bisher noch kaum erforscht.

Für die zukünftige Entwicklung der Schweizer Gesundheits- und Sozialpolitik sind Informationen über die sozialen und ökonomischen Einflussfaktoren auf Gesundheit innerhalb spezieller Bevölkerungsgruppen sehr wichtig. Sie geben Aufschluss über systematische Versorgungslücken und weisen auf Zusammenhänge hin, die politischer Massnahmen bedürfen.

SwiSCI untersuchte nun, inwiefern sich der Bezug zwischen sozioökonomischen Faktoren und Gesundheit auch bei Personen mit Querschnittlähmung in der Schweiz widerspiegelt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok