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Hilfsmittel & Mobilität

Familienausflug auf Rädern

Mobil sein mit den passenden Hilfsmitteln – das Nonplusultra für die Lebensqualität

Ich habe mit meinem Zuggerät den ganzen Jakobsweg von 850 km einwandfrei überstanden. Das bedeutet für mich einfach ein riesengrosses Stück Freiheit!“ [1] Was für Menschen mit Behinderungen zunächst undenkbar scheint, wird möglich – mit den geeigneten Hilfsmitteln. Doch welches sind die wichtigsten Hilfsmittel für Querschnittgelähmte und was sind die heutigen Trends? Experten der Rehabilitationstechnik und Resultate der SwiSCI Studie geben Auskunft.

Die häufigsten Hilfsmittel

Knapp 90% aller querschnittgelähmten Menschen in der Schweiz benötigen mindestens ein Hilfsmittel. Die häufigsten sind das umgebaute Auto (78%) und der manuelle Alltagsrollstuhl (70%), so die Resultate der SwiSCI Studie. [2] Die Auswahl der Hilfsmittel ist grösstenteils abhängig von der Art und Höhe der Lähmung.

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Rollstuhlzugängige Küche

Sicherung der Hilfsmittelversorgung

In der Schweiz werden die wichtigsten Hilfsmittel für den Alltag weitestgehend von der IV abgedeckt. Die SwiSCI Studie ermittelte, dass der Bedarf für einen manuellen Alltagsrollstuhl bei 95% der Teilnehmenden gedeckt ist. Bei Anpassungen im Auto ist er zu 92% gedeckt. [1]

Anders sieht es jedoch bei den zusätzlichen Hilfsmitteln für diverse Aktivitäten aus. So müssen beispielsweise elektronische Zusatzantriebe, Handbikes oder Sportrollstühle von den Betroffenen meist selbst finanziert werden. „Dies stellt viele vor ein grosses finanzielles Problem“, weiss Peter Reichmuth, Experte für Rehabilitationstechnik der Orthotec AG.

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Treppen als Barrieren

Barrieren für Querschnittgelähmte: Unzugängliche Gebäude erschweren den Alltag

Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen hat sich in den letzten Jahren verändert. Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass Faktoren der Umwelt einen entscheidenden Einfluss auf die Erfahrung von Behinderung haben.

Umweltfaktoren als Barrieren

Daten der SwiSCI Studie zeigen, welche Umweltfaktoren das Leben von Menschen mit Querschnittlähmung in der Schweiz am stärksten erschweren.[1] Demnach nennen über 60% aller Studienteilnehmer die klimatischen Bedingungen, die belastend für sie sein können. Etwa die Hälfte empfindet den häufig mangelhaften Zugang zu öffentlichen Gebäuden oder Wohnungen von Freunden und Verwandten als Barriere. Dies betrifft besonders Menschen mit kompletten Lähmungen, da sie stärker in ihrer Bewegung eingeschränkt sind als Betroffene mit inkompletten Lähmungen.

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Wohnen ohne Barrieren

Wohnen ohne Barrieren: Beim Zentrum für hindernisfreies Bauen (ZHB) werden individuelle Lösungen entwickelt

Die vom Bundesamt für Sozialversicherungen anerkannte, private Fachstelle in Muhen beschäftigt zur Zeit zehn erfahrene Spezialisten und ist in der gesamten Schweiz tätig. Das ZHB hat Erfahrung in der Beratung, Planung und Realisierung von weit über 2400 Umbau- und Neubauprojekten.

Das ZHB bietet unter anderem folgende Dienstleistungen an:

  • Individuelle Bauberatungen
  • Besprechung mit Menschen mit Behinderungen, Eigentümern, Bauherren und Patienten
  • Erstellen von ausführlichen Protokollen und Skizzen
  • Überprüfen von Konzepten und Plänen
  • Erstellen von Budgets oder Ermittlung der Baukosten anhand von Offerten
  • Planung von Um- und Neubauten auf allen Stufen
  • Baumanagement (Begleitung und Überwachung)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Zusammenarbeit mit Behörden und IV-Stellen
  • Expertisen und Fachberichte für hindernisfreies Bauen

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