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Interessengruppen

Interessengruppen sind Expertengruppen, die das Steering Committee und das Studienzentrum mit ihrer fachlichen Expertise unterstützen. Es gibt derzeit drei Interessengruppen, die thematisch unterschiedlich ausgerichtet sind.

Die Mitglieder der Interessengruppen kommen aus verschiedenen Bereichen, damit die Gruppe von möglichst vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen profitieren kann. So bestehen die Interessengruppen neben Wissenschaftlern aus Vertretern von Pflegekräften, Ärzten, Therapeuten, Sozialarbeitern und Berufsberatern, bis hin zu Ökonomen. Die unterschiedlichen Qualifikationen und Erfahrungen ihrer Mitglieder spiegeln den fachübergreifendem Ansatz von SwiSCI wider: Die Auseinandersetzung mit allen Lebensbereichen von Menschen mit einer Querschnittlähmung.

Durch das vielfältige Praxiswissen ihrer Mitglieder wird ein umfassender fachlicher Austausch ermöglicht. Ziel ist die Weiterentwicklung des Forschungsprogrammes, die Förderung von Projekten und die Evaluierung von Finanzierungsoptionen. Auf Anfrage stellen die Interessengruppen zudem wissenschaftliche Informationen zur Verfügung, zum Beispiel zum Studiendesign oder zu den Methoden, aber auch zur Implementierung von Studienergebnissen in die Praxis.

Biomedizinische Perspektive

Die biomedizinische Interessengruppe unterstützt und koordiniert Studien zur physischen Gesundheit und Erkrankungshäufigkeit von Menschen mit einer Rückenmarksverletzung. Der Schwerpunkt der Interessengruppe liegt dabei auf Begleiterkrankungen einer Querschnittlähmung, die eine enorme Last für die Betroffenen mit sich bringen können. Dies sind z.B. Schmerzen, Störungen von Blase und Darm, Druckstellen und Schulterprobleme. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Interessengruppe ist die Lebenserwartung. Hier werden unter anderem die Einflussfaktoren auf die Sterblichkeit identifiziert, Risikogruppen bestimmt und Präventionsansätze diskutiert.

Perspektive der Politik, Gesundheitsversorgung und Pflege

Diese Interessengruppe diskutiert SwiSCI Studien unter dem Gesichtspunkt einer optimalen Gesundheitsversorgung für rückenmarksverletzte Personen und ihre Angehörigen. Hier geht es vor allem um Fragen zum Zugang, Qualität und Kosten von Gesundheits- und Pflegediensten, aber auch um Auswirkungen politischer Entscheidungen und Gesetzesänderungen.

Psychosoziale Perspektive

Schwerpunkte dieser Interessengruppe sind Themen aus zwei Bereichen der psychosozialen Perspektive: Arbeitsmarktintegration und Sozialepidemiologie. Die Arbeitsmarktintegration beschäftigt sich mit praxisbezogenen Themen, wie Erwerbsfähigkeit und nachhaltigen Beschäftigungsverhältnissen. Der Bereich Sozialepidemiologie setzt sich einerseits mit der psychischen Anpassungsphase nach Eintritt der Rückenmarksverletzung auseinander. Andererseits werden soziale Einflussfaktoren auf Gesundheit und Wohlergehen untersucht. Dazu gehören beispielsweise soziale Beziehungen (Partner, Familie, Umfeld), produktive Aktivitäten (Hausarbeit, ehrenamtliches Engagement, Erwerbsarbeit) oder das Gesundheitsverhalten.

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