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Aktuelles

Studienresultate

Querschnittlähmung in der Schweiz – Trends aus der SwiSCI Studie

  • Durch Sicherheits- und  Präventionsmassnahmen im Verkehr und Sport ist der Anteil traumatisch bedingter Rückenmarksverletzungen in den letzten vier Jahrzehnten stark zurückgegangen. 1970 lag der Anteil noch bei 91%, heute liegt er bei 56%.
  • Während Verkehrsunfälle in den 1970er Jahren die häufigste Ursache für traumatische Rückenmarksverletzungen waren (41%), sind es heute die Stürze mit einem Anteil von 40%. Verkehrsunfälle sind auf 23% gesunken und sind heute die zweithäufigste Ursache.
  • Wir werden immer älter, was dazu führt, dass immer häufiger Rückenmarksverletzungen auftreten, die durch Krankheiten verursacht werden. Der Anteil dieser sogenannten nicht-traumatischen Rückenmarksverletzungen ist von 9% in den 1970er Jahren auf heute 44% gestiegen.
  • Das durchschnittliche Alter bei Eintritt einer Querschnittlähmung ist gestiegen. Es lag in den 1970er Jahren bei 38 Jahren. Heute sind die Personen durchschnittlich 55 Jahre alt.
  • 53% der Querschnittgelähmten in der Schweiz sind erwerbstätig. Damit hat die Schweiz eine der höchsten Erwerbstätigkeitsquoten bei Querschnittlähmung in Europa.
  • Durchschnittlich hat jeder Betroffene 6-7 Begleiterkrankungen.
  • Der Bedarf an Hilfsmitteln wird in der Schweiz gut abgedeckt, die häufigsten Hilfsmittel sind Anpassungen im Auto (78%) und manuelle Rollstühle (70%).

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